![]() wer kennt das nicht: die tröstende Hand auf dem Kopf des verängstigten Kindes, der liebevolle Händedruck des Partners, der Freund/Freundin, der/die einem die Hand in schweren Stunden auf die Schulter legt um einem das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Dies alles ist eine Art der wortlosen Kommunikation, die oft mehr erreichen kann, als viele Arzneimittel. Gerade in der heutigen Zeit, wo oft das Zeigen von Gefühlen als Schwäche ausgelegt wird, ziehen sich immer mehr Menschen "in sich selbst" zurück und bilden die ach so begehrte "rauhe Schale". Aber der "Kern" sehnt sich nicht nur nach Zuwendung und Zuneigung, er braucht dies auch Lebensnotwendig! Wer umarmt denn noch die Freunde, wenn er sie trifft, herzlich? Es ist doch eher in Mode gekommen, sich nur flüchtig die Hand zu reichen oder die des Anderen (als vermeintliches Zeichen von Stärke) fast zu zerquetschen. Eine weitere beliebte Form ist das "schicke" Kissi Kissi fast berührungslos links und rechts auf die Wangen. Und wenn man dann so richtig verkrampft, verspannt und krank zum Arzt gehen muß, dann verschreibt dieser einem nicht selten eine Massage in einem ambulanten Kurzentrum oder ähnlichem. Dort muß man sich dann von jemand völlig Fremden "zurechtwalken" und "weichkneten" lassen. Wäre da nicht ein nahestehender Mensch, dem man vertraut viel geeigneter und angenehmer? Am besten geht dies mit dem Partner/Freund/Freundin usw. weil man sich hier leichter auf die Nähe und auf Berührungen einlassen kann. Auf die sanfte Tour... ![]() Die sanften Berührungen gehen "unter die Haut" und lassen den Körper wohlig erschauern. Unterstützen Sie dies doch mit einem angenehmen Duft, durch z.B. eine Aromalampe verbreitet. Düfte berühren unser innerstes, also die Seele (siehe auch "Grundlagen der Aromatherapie"). Mit einer Aromamassage nutzen Sie ein wunderbares Mittel, sich und ihrem Partner etwas gutes zu tun. Massieren kann jeder, der eine mehr, der andere etwas weniger geschickt. Es soll uns auch hierbei auf keine medizinische Fachmassage ankommen, sondern auf eine "Wohlfühl-Massage". Übung macht den Meister! Sie werden schnell Sicherheit finden und entdecken vielleicht ganz neue Talente und Dimensionen Ihrer Beziehung. Massagen haben eine positive Wirkung auf das Lymphsystem, die Durchblutung, den Kreislauf und die Psyche. Durch die Ätherischen Öle können Sie diese Wirkung unterstützen und verstärken. Beschränken Sie sich auf sanftes Streichen, Kneten, Drücken und Kreisen. Vermeiden Sie kalte Hände und kalte Öle. Vermeiden Sie bei der Massage, beide Hände gleichzeitig vom Körper zu lösen, das empfindet Ihr Partner oder sie selbst als unangenehm. Immer erst eine Hand lösen, dann die andere nachziehen. Immer mit flachen Händen über die Haut gleiten, von herzfernen Zonen zum Herzen hinstreichen. Am Anfang und Ende immer weiträumig streichen. Benutzen sie ein gutes Basisöl, z.B. Jojoba- oder Macadamianussöl. Hier ein Beispiel: 50g Macadamianussöl 1 Tropfen Roseholznöl 1 Tropfen Sandelholzöl 1 Tropfen Neroliöl 1 Tropfen Muskatellersalbeiöl Sanfte entspannende Musik kann den Effekt noch unterstützen. Es gibt viele preiswerte Bücher über sanfte Massagen im Buchhandel. Wenn Sie an dieser Therapieform mehr Gefallen finden, können Sie sich darin wertvolle Tips holen und neue Techniken erlernen. Aber das wichtigste ist eigentlich erst einmal, das man etwas für sich tut!
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