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Vergessenes wieder entdecken
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Oft liegt die Wahrheit hinter den Dingen und die Lösungen im
Verborgenen. Nicht die Schulmedizin alleine und nicht die Alternative Medizin alleine können die Lösung sein. Der Mensch besteht nicht nur aus funktionierenden Organen und biochemischen Prozessen, er hat auch eine Seele. Und hinter Körper und Seele gibt es noch mehr, was den Menschen in seiner Gesamtheit beeinflusst. Schwerkraft, Mondphasen, Sonnenwinde, Licht, Luftdruck, Geräusche, Temperatur, Gerüche, Spuren von Stoffen in der Nahrung und in der Atemluft, kosmische- und Erdstrahlung, soziales Umfeld und Kontakte bis hin zu in seinen Genen ererbtes aus millionen von Jahren der Entwicklung. Erstaunt liest man in Geschichtsbüchern über das bereits hochentwickelte medizinische Wissen der alten Ägypter und der alten Griechen. Auch die Mayas und Inkas hatten ein reichhaltiges Wissen um die Heilkräfte der Natur. Bis heute hat sich vieles aus dem Wissen ihrer Vorfahren bei den Chinesen erhalten, das langsam auch bei uns immer mehr Anerkennung und Anwendung findet. Unsere Vorfahren wußten auch noch um viele natürliche Mittel, Kräuter und Anwendungen, die ihnen bei Krankheiten halfen. Ihre Apotheke war ihre Umwelt und die Natur. Auch heute noch gibt es viele Naturvölker, die ihre Naturheiler und Kräuterheiler hoch schätzen. Dieses Wissen wieder zu entdecken könnte eine gute Chance sein, uns natürlich gesund zu erhalten und bei Krankheiten zusammen mit der modernen Medizin zu helfen. Unsere Technik hat sich rasant in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. Aber unser Organismus und unsere Umwelt "denkt" nicht in Jahrzehnten, sondern in Jahrtausenden. Biologisch stehen wir noch auf einer Stufe der Jäger und Sammler. Und deren Umwelt und Tagesablauf und auch deren Ernährung sah ganz anders aus, als das, womit der moderne Mensch seinen Organismus konfrontiert. Bewegungsmangel, unvernünftige Ernährung, Hetze und Stress sind nur ein paar der Dinge, mit denen wir uns unnötig belasten. Schauen wir uns als Beispiel die anatomische Entwicklung unseres Bewegungsapparates an:
Vom Australopiticus über den Neandertaler bis zum heutigen Homo Sapiens ist unser Bewegungsapparat auf den Aufrechten Gang und das Gehen und Laufen ausgelegt. Unser Muskel- und Knochenbau ist ideal zum ausdauernden Laufen und für langes Gehen geeignet (Jagen/Sammeln). Zum Tragen schwerer Lasten ist er weniger gerüstet. Und auf eine besondere Eignung zu langem Sitzen oder langem Stehen weist nichts hin.
Nur die gemeinsamen Bemühungen von den sozial- und gesundheitspolitisch Verantwortlichen, Diro, 1999 |
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